Der renommierte Analyst Gene Munster von Piper Jaffray betrachtet sachlich die Zulieferer für iPad- und iPhone-Komponenten bezüglich Auswirkungen der Katastrophen in Japan. Der durch Erdbeben, Tsunami und Kernschmelze bedingte Ausnahmezustand könnte auch Apples iPad-Produktion ins Stocken bringen.
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Mitsubishi Gas Chemical Co liefere den größten Teil des für den Druck der iPad-Platinen verwendeten BT-Epoxits. Toshiba hält derzeit 40 Prozent des weltweiten Flash-Speicher-Marktes. Wie viele andere Firmen sind auch diese beiden Markt-Giganten noch im Ermessen und in der Begrenzung des seit letzter Woche entstandenen Schadens begriffen. Die Meldungen zur Betriebsfähigkeit japanischer Produktionsstätten änderten sich laut asiatischer Ansprechpartner stündlich.
Komponenten des iPad 2 wie Speicher, Kompass, Batterie und die überarbeitete Glasscheibe kämen angeblich von japanischen Zulieferern zur Fertigung nach China. Selbst wenn, wie im Falle von AKM Semiconductor, die Fabriken nicht direkt von der Katastrophe betroffen sind, sei verständlicherweise landesweit die Logistik gestört. Durch langfristige Verträge mit seinen Zulieferern könne Apple jedoch vermutlich den einsetzenden Preisanstieg bei den Komponenten abfangen und stehe besser da als die Konkurrenz.
Auf bis zu 563 Millionen US-Dollar wird der Verlust durch in Japan bis in den Sommer hinein nicht zu verkaufender iPads geschätzt. Spätestens bei der Überlegung, weshalb die Japaner Wichtigeres zu tun haben, als iPads zu kaufen, lässt sich die makabre Qualität der Analysten-Meldung nicht leugnen. Sie wird trotzdem durch die Nachrichtenseiten gereicht. Die schon über 100 Kommentare bei AppleInsider setzen den abgeklärten Geschäftsbericht teilweise in den Kontext der im Vordergrund stehenden menschlichen Tragödie.



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Tja, was soll man zu solchen Analysen sagen. Vielleicht das, was mal Volker Pispers gesagt hat: "Stellen Sie sich vor, an einem Tag sterben plötzlich alle Investmentbanker, alle Aktienanalysten etc. und dann stellen Sie sich vor, an einam Tag sterben alle Krankenschwestern, alle Polizisten und alle Feuerwehrleute. Und dann entscheiden Sie, wen Sie eher vermissen würden". Diese Analysten haben das umgekehrte Verhältnis von Bezahlung zu Nützlichkeit vollends auf die Spitze getrieben.
Tja, das sind die drängenden Fragen unserer Zeit:
Japan-Katastrophe: Fällt jetzt Wetten das aus? Was bedeutet das für mein Ipad?
gehts noch?
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