ZU GAST IN FOXCONNS IPAD-CITY

Video: So entsteht ein iPad

12.04.12 | 10:03 Uhr - von
(Bild: Screenshot)

Apple bemüht sich seit geraumer Zeit, die Bedingungen in den chinesischen Produktionsstätten in ein gutes Licht zu rücken. Foxconn als der größte Auftragsfertiger für Apple steht dabei selbst in der Kritik und versucht die Vorurteile jetzt mit einem neuen Video aus den Fabriken auszuräumen. Marketplace durfte die iPad-Produktionsstätte besuchen und zeigt, wie ein iPad entsteht.

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Rob Schmitz ist erst der zweite Reporter, der aus den heiligen Hallen der iPad-Produktion bei Foxconn berichten darf. Schmitz gehört zum Shanghaier Büro von Marketplace, dem zu American Public Media (APM) gehörenden, beliebtem Wirtschaftsmagazin und erreicht mit diesem Video ein großes Publikum.

Bei YouTube gibt es einen zweieinhalb-minütigen Zusammenschnitt über die Longhua-City von Foxconn in Shenzhen:

Das Video ist recht neutral, zeigt viel positives aus der Fabrik und der Umgebung für die Arbeiter. Auch im dazugehörigen Bericht kommt kaum Kritik auf, nur die Selbstmorde und -Versuche kommen kurz zur Sprache. Weitere Berichte über Schmitz Besuch wurde auf Marketplace.org veröffentlicht.

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Wenn dies das tatsächliche Bild von Foxconn ist, muß ich als jemand, der in der Automobilindustrie arbeitet und zahlreiche Lieferanten und deren Produktionsprozesse weltweit kenne sagen, daß ich mir die Arbeitsbedingungen schlechter vorgestellt habe - unabhängig vom Lohn und der Arbeitszeit. Weder die Arbeitsbedingungen, Ergonomie, wie auch die Taktrate machten in dem Film einen keinen sonderlich unmenschlichen Eindruck. Da kenne ich z.B. in Portugal schlimmere Bedingungen.

Eine tatsächliche Einschätzung kann wohl wirklich nur der Betroffene machen.

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Ich denke das Bild entspricht durchaus der Realität. In China passiert nach wie vor viel, bei dem die meisten sagen würden, wie das sein kann oder dass es nicht fair ist. Fakt ist aber trotzdem, dass eigentlich alle Firmen, die in europäische oder nordamerikanische Produktionsprozesse eingebunden sind, wesentlich bessere Bedingungen bieten, als der Durchschnitt. Es ist zum Beispiel üblich, in einem Restaurant in einer Großstadt (wo die Löhne höher sind als in ländlichen Gebieten) für ca. 10 € am Tag 8h zu arbeiten. Und das häufig 6 Tage die Woche. Gleichzeitig kostet ein Kinoeintritt etwa 14 €. Der Arbeitgeber kümmert sich sonst nicht um die Angestellten. Man wird schnell mal entlassen, denn es gibt ja immer genug Nachschub.

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