EIN IMMENSER SCHRITT FÜR IOS?

„Macroscalar“: Apple-Patentantrag als Hinweis auf neue Prozessor-Architektur

07.02.12 | 10:45 Uhr - von Mac Life
(Bild: http://www.patentlyapple.com/patently-apple/2012/02/apples-macroscalar-architecture-will-it-take-ios)

Apple registriert in den Vereinigten Staaten und China zeitgleich ein neues Markenzeichen, das die Zukunft der iOS-CPUs vorausdeuten zu lassen scheint. Die aufeinander abgestimmten Compiler und Prozessoren der „makroskalaren“ Architektur könnten neue Maßstäbe für Leistung und Stromersparnis setzen.

Als höchst untypisch für Apple wird der Schritt angesehen, sich noch vor der Ankündigung eines marktreifen Produkts mit der Registrierung eines Markennamens in die Karten schauen zu lassen. Die Patentanträge zur makroskalaren Architektur reichen bis ins Jahr 2004 zurück. Jetzt scheint es, als ob Apple die Flagge „Macroscalar“ kurzfristig hissen wolle, um kommende iOS-Geräte für noch mehr Anwendungsfelder attraktiver zu machen.

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Ein ZDNet-Artikel aus dem Juli 2011 führt aus, dass die makroskalare Behandlung von datenabhängigen Code-Schleifen die Pipeline des Prozessors stets gefüllt hält, um Zeit und Energie effektiver einzusetzen. Neben CPUs mit immer mehr Kernen und Multi-Threading soll das Verfahren zur weiteren Parallelisierung von Prozessen beitragen. Die Intelligenz des Compilers, der den Code derart weiter verdichtet, könnte dabei für den App-Entwickler erfreulicherweise weitestgehend transparent gehalten werden. Wer die „Macroscalar“-CPUs für Apple bauen soll, bleibt bisher unklar.

Patently Apple bringt die mit „Macroscalar“ ermöglichte Leistungssteigerung in Verbindung mit dem aus der Gerüchteküche und Apples vorherigen Patentanträgen bekannten iOS-Hybrid-Laptop und sagt Apple für 2012 ein „explosives Jahr“ voraus. Während die Konkurrenz mit den „Ultrabooks“ gerade dem Erfolg des MacBook Air nacheifere, könnte Apple bereits die nächste, wegweisende Geräte-Klasse an den Markt bringen. 

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Und was genau ist jetzt so neu daran? So gut wie alle modernen Prozessoren haben mehrere Pipelines, die unabhängig voneinander arbeiten. Das machte MIPS schon in den 80er um Stalls zu reduzieren. Ebenso wie alle modernen SMT-fähigen Prozessoren.

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Bitte für jedes neue Patent hier eine Meldung :)

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ich kann dem zdnet Artikel nicht so ganz folgen. ich denke der greift zu kurz.

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@GAST 13:56 UHR
Man merkt´s DU hast keinen blassen Schimmer was gemeint ist.

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Na, im Gegensatz zu dir hat er erkannt, dass es keine neue Technik ist, sondern einfach nur ein Aufguss von dem, was andere Firmen bereits verwenden.

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