So. Seit gestern habe ich hier nun alles im Betrieb. Das es so lange gedauert hat lag daran, dass ich natürlich erst einmal den falschen Adapter bestellt habe bei eBay. Es war zwar eine PATA Schnittstelle, aber eben nicht die richtige. Also schön darauf achten beim bestellen. Der Preis aus dem Ausland betrug nun etwa 13 Euro inkl. Versand.
Gekauft habe ich am Ende diesen Adapter:
http://www.ebay.de/itm/300706539093?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649Dateianhang:
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(Der richtige PATA Anschluss für den iMac aus dem Jahr 2007, welcher auch beim MacBook Pro aus dieser Zeit kompatibel ist)
Als SSD habe ich eine OCZ VTX4-2SAT3-128G Vertex4 mit 128 GB eingebaut. Zum aktuellen Zeitpunkt sitzt die SSD nun an der Stelle wo einst das Combo-Laufwerk war, sprich am PATA Anschluss. Auch wenn hier viele meinen, das bringt nichts, wegen der massiven Drosselung, so habe ich momentan eben keine andere Wahl, denn ich kann nun nicht einfach auch noch mal locker eine 2,5" Festplatte kaufen mit 1 TB und diesen Platz brauch ich nun mal. Vielleicht rüste ich dann aber später mal um und die SSD wandert direkt an den SATA Port und die HD dann an den PATA Port. Da der iMac aber ja eh nicht die volle Leistung der SSD unterstützt, egal ob SATA oder PATA, macht sich das wohl auch hier kaum bemerkbar.
Beim Einbau im iMac musste ich den SSD Adapter noch ein wenig auseinander basteln, weil das Gehäuse so erst einmal nicht direkt in die Plastikhalterung passte, die auch das Laufwerk gehalten hat. Grund war eine Plastikschiene am Adapter, die aber bei etwas genaueren Hinsehen nicht fester Teil des Adapters war sondern lösbar. Ich habe dann auf der Oberseite, wo auch die Aufkleber mit all den schönen Informationen sind, über die Schrauben gelöst und konnte dann diese Plastikschiene, welche über zwei weitere Schrauben fixiert war, bequem lösen, ohne am Plastik rum zu schneiden.
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(Diese Plastikabdeckung muss weg. Dazu die Schrauben auf der Oberseite lösen. Eine Schraube befindet sich auf der unteren rechten Seite unter dem Aufkleber wo auf weißem Hintergrund "HDD" drauf steht)
Nach dem Einbau habe ich dann im Recoverymode vom USB Stick gebootet (Man braucht einen 8 GB USB Stick und mit einem Programm / Script wie diesem hier:
http://liondiskmaker.com/ (Lion Disk Maker) und entsprechend der Anleitung von Giga (ehemals macnews.de) im Terminal hantiert. Die Anleitung findet man hier:
http://www.giga.de/downloads/os-x-10-8-mountain-lion/tipps/fusion-drive-selbst-erstellen-how-to/Beim ersten Durchlauf des Formatieren habe ich eine Fehlermeldung erhalten. Eine Platte konnte nicht gemounted werden. Auch ein zweiter Versuch schlug fehl. Ich habe dann das Festplattendienstprogramm genutzt und die SSD über den Reiter "Partition" noch einmal mit einer Partition angelegt um dann die Optionen zu erreichen, wo ich noch mal explizit eine GUID Partitionierung definiert habe.
Zurück im Terminal und erneuter Formatierung, wurde der Prozess nun korrekt durchlaufen. Ich konnte die Platten problemlos miteinander verbinden und den Vorgang bis zum Ende durchführen.
Und so sieht es nun aus auf dem Mac
Festplattendienstprogramm
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Systeminformationen:
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Und das ist das genaue iMac Modell, das ich nun umgerüstet habe:
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Ein Fazit:
Der Umbau und das Einrichten des FusionDrive ging relativ einfach. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich daran wagt die Hardware auf zu schrauben, was beim iMac für unversierte ja schon eine kleine Herausforderung ist. Entsprechende Anleitungen findet man bei ifixit.com.
Ein massiven Performanceboost kann ich momentan noch nicht bestätigen. Ob es nun am PATA liegt oder das sich FusionDrive erstmal ein wenig "anlernen" muss, wird sich mit der Zeit zeigen.
Bevor ich das "Desaster" mit dem falschen Adapter hatte, habe ich testweise mal die SSD anstelle der HD installiert und ein OSX drauf getackert. Hier war der Performanceschub massiv. Der Bootvorgang ging extrem schnell. Allerdings reichen die 128 GB der SSD halt absolut nicht aus für meine Datenmengen.
Sollte sich der Vorteil von FusionDrive für mich nicht bewähren, werde ich es ggf. wieder auflösen und dann das Betriebssystem auf die SSD packen so wie einige Anwendungen die ich oft nutze.
Fakt ist aber, dass es funktioniert. Bei Zeiten werde ich dann mal berichten, wie meine Erfahrungen im Alltag sind. Dafür ist es jetzt nämlich noch zu früh.