Wie optimiere ich mein Macbook? (Schneller machen)

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Verfasst am: Di 16. Okt 2012, 12:57
Hallo alle,

ich hab mein Macbook nun fast 2 Jahre und arbeite täglich damit. Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass es doch hakelig geworden ist, wenn ich zB. auf die Shortcut-Leiste unten zugreifen will.

Nun habe ich folgendes bereits gemacht:
1. Vorab: Check der Aktivitätsanzeige
2. Zugriffsrechte reparieren
3. Wartungsscripte ausführen
4. PRAM und NVRAM zurücksetzen
(Quelle: grundlagen-computer.de)

Mein Macbook ist aber immer noch langsam. Was macht ihr, damit euer Macbook schneller wird? Ich möchte ungerne alles neu installieren. %-)

Nicht ohne mein Macbook Pro :)

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Verfasst am: Di 16. Okt 2012, 12:59
Wie sehr ist deine Festplatte belegt? Etwas Speicher sollte immer frei bleiben. ;-)

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Verfasst am: Di 16. Okt 2012, 13:40
Ich habe meinem Macbook Pro 13" late 2009 8 GB Speicher und eine SSD (OCZ Vertex 2) spendiert. Damit läuft er schneller als je zuvor, ohne zu hakeln...

Gruß
Safe T. First


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Verfasst am: Mi 17. Okt 2012, 10:52
Ich habe MB late 2008 und neben 8 GB ebenfalls eine SSD 256GB spendiert. Dabei habe ich das DVD-LW ausgebaut und dafür meine alte Festplatte 500 GB (für Bilder, Mp3 etc) eingesetzt. Das Ding bootet sekundenschnell und auch beim Bearbeiten von Fotos innerhalb von PS CS5 gibt es da keinerlei Probleme.


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Verfasst am: Mi 17. Okt 2012, 11:49
8GB RAM und eine SSD lassen das "alte" MBP (Late 2008) eine zweite Jugend erleben - zumal der Core2Duo-Prozessor i.d.R. für die gängigen Office-Aufgaben absolut ausreicht.

Mit den Upgrades läuft, nein rennt das MBP schneller als je zuvor und macht richtig Spass! Wer möchte kann anstatt des Superdrives eine zweite Festplatte einbauen und damit den grössten Nachteil einer SSD beseitigen (geringer Speicherplatz).

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Verfasst am: Mi 17. Okt 2012, 20:23
Wegen dem Umbau / ersetzen des Laufwerks durch eine SSD: Vermindert sich die Akku Laufzeit sehr? Möchte nämlich trotz den Leistungsschubs immer noch mobil bleiben ;)

Ein Tag wie jeder andere. Ich sitze im Kleiderschrank und singe.

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Verfasst am: Mi 17. Okt 2012, 22:41
Die SSD hatte bei mir keinen subjektiv messbaren Effekt - wohl aber der Einbau der zweiten Festplatte: mit dieser war die Akku-Laufzeit extrem verkürzt.

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Verfasst am: Mi 17. Okt 2012, 23:01
Ich dachte immer der Prozessor bringt den Rechner auf Trab, nicht der RAM oder die Art des Massenspeichers. Seid ihr sicher, dass der Placeboeffekt nicht eine gehôrige Rolle bei der Bewertung spielt? Was versteht Ihr unter schneller, bei welchen Aufgaben? Gut, von einer SSD kann schneller gelesen werden, vielleicht kann sie inzwischen auch schneller beschrieben werden, aber bringt das wirklich mehr Leistung? Ich denke eher man hat nur den Eindruck, weil der Rechner schneller bootet und die Programme schneller starten.
Wenn man wirklich mehr Leistung haben will, wird ein neuer Rechner die bessere Wahl sein.

Gruß
Ralf



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Verfasst am: Do 18. Okt 2012, 07:30
Natürlich wird die reine Prozessorleistung nicht schneller, das ist klar. Aber - anders als landläufig in den Köpfen verankert - ist die Computerleistung nicht ausschliesslich auf die Prozessorleistung zu reduzieren.

Vielmehr wartet der Prozessor die meiste Zeit auf den Benutzer, und dann ist es egal wie viele Kerne oder in welcher Geschwindigkeit er es tut. Ich würde mich sogar nicht einmal aus dem Fenster lehnen wenn ich behaupte dass der Core2Duo für die meisten locker ausreichen würde, da er für Officeaufgaben genug Leistung bereitstellt.

Die "gefühlte" Leistung eines Computers kann durchaus durch RAM und SSD beeinflusst werden, massiv sogar. Denn wenn Word 5-10sek zum Starten braucht bringt eine SSD das auf 1-3sek. Und das hat mit dem Prozessor nix zu tun...

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Verfasst am: Do 18. Okt 2012, 09:00
Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, man müsse den Rechner nur mit einer SSD und mehr RAM bestücken und das Teil geht ab wie "Schmidts Katze". Das ist auch mit Kosten verbunden. Das Geld würde ich eher in einen schnelleren Rechner investieren.
Ich boote einmal am Tag und starte die Programme auch nur einmal. Die paar Sekunden hab' ich dann auch noch.
Der große Nachteil der herkömmlichen Festplatte, besonders beim Mac, ist der automatische Ruhezustand. Bei Zugriff dreht dann erstmal das Rad, bis sich die Platte sich den Schlafsand aus den Augen gerieben hat. Könnte mir vorstellen, dass es diesen Effekt bei einer SSD nicht gibt.
Solange der Preis einer SSD so hoch und die Speicherkapazität so gering ist, bleibe ich bei der Festplatte.

Ich vergleiche das immer mit dem beliebten Sportauspuff. Zwar sinkt damit die Leistung und der Verbrauch steigt. Doch der Spaßfaktor steigt und darauf kommt's ja an. ;-)

Gruß
Ralf



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Verfasst am: Do 18. Okt 2012, 09:16
Der Rechner wird deutlich flotter, natürlich nicht bei reinen Rechenaufgaben, aber die machen wohl kaum die Hauptnutzung eines Rechners aus - bei Durchschnittsanwendern.

Bei den anderen Aufgaben reagiert der Rechner deutlich flotter - in sofern weniger Sportauspuff, sondern vielmehr Tuning an allen Teilen.

Probier einfach mal Rechner mit einer SSD aus, danach will man einfach keinen anderen mehr!

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Verfasst am: Do 18. Okt 2012, 09:30
Ich kann nur für das System sprechen, welches ich einsetzte. Nachdem ich die SSD und mehr RAM einbaute Kostenpunkt (ca. 40€ für RAM und ca. 160 € für die Samsung SSD) sehe ich momentan nicht den großen Bedarf neunes MacBook zu kaufen, auc hwenn ich wirklich eines mit Core2Duo einsetze. Für dne Einbaurahmen habe ich noch ein paar Euros zusätzlich ausgegeben, habe aber keine Problem mit Speicherplatz und den Write-Cycles der SSD. Durch den Einsatz von SSD in Kombination mit HDD hat sich marginal die Batterieleistung verschlechtert - ist aber nicht wirklich spürbar. Hängt aber auch vom Akku ab.

Placebo - eher weniger - zwar ist der Geschwindigkeitszuwachs auf das reine Lesen und Schreiben beschränkt, mehr RAM lassen aber meine Datenspeicher aufatmen, sodass ich für Photoshop, Office, Coding/Decoding von HD-Videos bestimmt keinen neuen Rechner brauche.
ICh habe vorher mit 4 GB gearbeitet und damit musste Photoshop sehr stark auf die Festplatte zugreifen. Mit 8 GB habe ich endlich Ruhe.

CPU ist natürlich auch sehr wichtig und jedes System ist immer so schnell, wie die langsamste (schlechteste) Komponente. Ich hatte bisher nie das Gefühl, dass ich mehr CPU-Leistung brauche. Die Lösung meiner Sorgen war wirkich mehr RAM und SSD.


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Verfasst am: Do 18. Okt 2012, 09:35
Die Frage ist ja erst mal wo ist der Flaschenhals, dann weis man was man tuen kann und muss. Zu wenig Ram, zu langsame HD, zu schlappe GPU, zu langsame CPU, zugemüllte Installation,....
Und im schlimmsten Fall, Kombination von allem.
Man kann jetzt mit Benschmarks die "Leistungsfähigkeit" des Systems messen, aber das sind nur theoretische Werte die nichts über die gefühlte "Schwuppdizität" beim benutzen aussagt.
Wenn er schreib" er hat keine Lust darauf das System neu zu installieren" weist das ja schon in die Richtung zugemüllter Rechner und gibt die Lösung eigentlich vor.
Man kann natürlich auch mit einem neuen, schnelleren Rechner den Müll schneller laufen lassen.


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Verfasst am: Di 30. Okt 2012, 22:27
Ralf hat geschrieben:
Ich vergleiche das immer mit dem beliebten Sportauspuff. Zwar sinkt damit die Leistung und der Verbrauch steigt. Doch der Spaßfaktor steigt und darauf kommt's ja an. ;-)


Also der Flaschen ist die Festplatte, stelle auch gerade mein aktuelles Macbook pro und mein fast 5 Jahre altes Liebling Macbook Air auf SSD um. Wie neu !

Meine Erfahrung mit Sportauspuff ist, das mit Lautstärke Leistung vorgegaukelt wird und somit das Gefährt potenter wirkt als es tatsächlich ist.

Tschüß Patzi, BMW K1300S .... 180 PS ... 146 Nm

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Verfasst am: Di 30. Okt 2012, 23:09
Oh ja, die iPod-Festplatte im MBA (PATA), ich denke mit Schrecken zurück, fast unbrauchbar für anspruchsvolle Aufgaben.
Ich glaub' Euch gern, dass der Rechner mit einer SSD schneller startet, Programme und Dokumente blitzartig geöffnet werden und der ganze Rechner mehr Spaß macht. Wenn es nur darum geht, okay.
Nur steigt damit die Leistung? Wohl eher nicht, gerechnet wird so schnell wie vorher. ;-)

Gruß
Ralf



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Verfasst am: Mi 31. Okt 2012, 08:15
Ich behaupte mal, dass auch du Ralf, deine CPU nicht an die Leistungsgrenze bringst.

Außerdem geht es ja nicht darum den Rechner nominal schneller rechnen zu lassen, sondern die Benutzung zu verschnellern und das ist mit mehr RAM und einer SSD relativ einfach zu erreichen. Natürlich wird das rendern eines 1 stündigen HD Films nicht viel schneller gehen als vorher, aber das Benutzen im Alltag wird mit sicherheit flüssiger laufen!


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Verfasst am: Mi 31. Okt 2012, 08:25
Bleiben der hohe Preis, die geringe Speicherkapazität und die fehlenden Langzeiterfahrungen.

Gruß
Ralf



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Verfasst am: Mi 31. Okt 2012, 08:27
Ralf hat geschrieben:
Bleiben der hohe Preis, die geringe Speicherkapazität und die fehlenden Langzeiterfahrungen


..., die hohe Geschwindigkeit der Dateizugriffe, der Programmstarts und die subjektiv massive Systembeschleunigung. ;-)

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Verfasst am: Do 1. Nov 2012, 07:28
Jensbst hat geschrieben:
Ich behaupte mal, ... mehr RAM ... mit Sicherheit flüssiger ...

Käse! Das wird schon seit Jahrzehnten behauptet und hat so noch nie gestimmt.

The young people think the old people are fools, but the old people KNOW the young people are fools.
Achtung, der Standart kommt.

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Verfasst am: Do 1. Nov 2012, 07:43
Ralf hat geschrieben:
Bleiben der hohe Preis, die geringe Speicherkapazität und die fehlenden Langzeiterfahrungen.


Ist ja relativ, ich brauche keine 750 GB Platte , nutze ich nicht aus, mein MBA hat 80 GB und ist zu 50% voll und da reicht mir eine 128 GB SSD. Die ganzen Librarys sind eh ausgelagert.

Und mehr als 10 Jahre hast du den Rechner eh nicht, 80 Jahre Lebensdauer werden ja zumindest angegeben.

Tschüß Patzi

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