Nun, ich muss aus meiner Sicht allen Beteiligten Recht geben:
- die Produktpalette von Apple ist ziemlich klein, da ein perfekt passendes Modell zu finden kann natürlich u.U. nicht einfach sein (wobei ich persönlich mit dem MBP perfekt bedient bin)
- der Trend vom Pro zum Prosumer bzw. Consumer ist erkennbar
- der Trend geht klar in Richtung iCloud
- Abschaffen der optischen Laufwerke kann schmerzhaft sein, auch wenn mir das persönlich nicht gar so wichtig ist
Wenn der Einsatzzweck viel Rechenleistung im Büro erfordert und keine Mobilität ist man bei Apple aktuell wirklich am Verzweifeln, da der MacPro in der aktuellen Version ohne USB3.0 und Thunderbolt wohl kaum ernstzunehmen ist. Der iMac steht wohl neu in der Pipeline, die kommenden Wochen werden zeigen wohin die Reise geht.
Was ich nicht verstehe ist das Thema optische Medien: wenn nämlich ein mobiler Einsatz nicht angedacht ist, was spricht gegen ein externes Laufwerk? Ein Blu-ray-Brenner kostet keine 80€, ich nutze einen da ich mein Superdrive im Tausch gegen eine weitere Festplatte ausgebaut habe. Und da habe ich für mich persönlich erst einmal gemerkt wie "oft" ich das überhaupt brauche.
Achtung: das kann natürlich nach Anwendungsspektrum anders sein, schliesse ich nicht aus. Aber im konkreten (meaty) Fall sehe ich das nicht als Problem an.
Natürlich liest man hier und auch in anderen Mac-Foren oft "wenn Apple sich nicht so und so entwickelt bin ich weg". Das ist natürlich wohl kaum ernst zu nehmen und wird von Apple nicht zu unrecht ignoriert:
Apple ist ein Unternehmen wie alle anderen auch und richtet sich nach der Nachfrage - und die ist nun einmal bei den Pro- bzw. Consumern am grössten, darf man sich nichts vormachen. Die Entwicklung bei Final Cut hat allerdings gezeigt dass Apple hier die alten Zielgruppen nicht ganz im Regen stehen lassen will, wenn man das auch gerade im Hinblick auf die Pro-Hardware nicht wirklich glauben kann.
Für Privatanwender, kleine und (kleine) mittlere Unternehmen ist Apple allerdings immer noch problemlos empfehlbar.
Letztlich geht es doch um die Entscheidung: OS X oder nicht. Und spätestens da ist man bereit doch lieber in den einen oder anderen sauren Apfel zu beissen als faulige Ware zu essen...

Nein, Spass: Windows ist mit "7" sicher ein ernst zu nehmendes System geworden dass vergleichbar stabil läuft. Der Workflow und viele Kleinigkeiten sind noch lange nicht so gut (subjektiv!) wie OS X, aber das muss jeder selbst entscheiden...
Für mich persönlich ist die Wahl eines MBPs mit grossem Monitor die richtige Entscheidung, dazu ein externes optisches Laufwerk. Damit habe ich alles: Leistung, grosses Display und optische Medien.
Die Cloud-Services zu nutzen ist so eine Sache, die Alternative allerdings teuer: ein eigener Server ist dann notwendig, der kostet Geld. Ob das jeder so bezahlen will ist eine andere Sache, nur vergessen die meisten dass die vermeintlich kostenlosen Angebote der US-Anbieter eines sicher nicht sind: kostenlos!