Auf der „D8: All Things Digital“-Konferenz sprach Apple CEO Steve Jobs im gestrigen, die Konferenz eröffnenden Podiumsgespräch über das iPad. Und enthüllte dabei für viele Beobachter überraschend, dass das iPad eigentlich der Vorläufer des iPhones gewesen sei.
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Gegenüber seinen Gesprächspartnerin bestätigte Steve Jobs, dass die Entwicklung des iPads bei Apple lange vor dem iPhone begonnen hatte. Jobs selbst hatte bereits in den frühen 2000er Jahren die Idee, die Tastatur zugunsten eines Multi-Touch Displays abzuschaffen. Als er einen Prototyp mit dem neuen Scroll-Mechanismus bekam, dachte er: „Mein Gott, daraus können wir ein Telefon bauen“, zitiert ihn Associated Press.
Eine Aussage, die für viele Beobachter des gestrigen Podiumsgesprächs bei der „D8: All Things Digital“-Konferenz überraschend gewesen sein mag, schreibt MacRumors. Wer aber Apples Arbeit in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt hatte, konnte darauf schon früher Hinweise bekommen.
So schrieb das Magazin „Wired“ bereits im Januar 2008 über die Geschichte des iPhones, dass die Apple-Ingenieure seit Jahren an einer Touch-Screen-Technik für einen Tablet-PC gearbeitet hätten und Jobs deshalb überzeugt hätten, diese Technik für ein ähnliches Interface bei einem Mobiletelefon einzusetzen. Zwei Monate nach diesem Artikel ergänzte die New York Times, dass Apple unter dem Codenamen „Safari Pad“ an einem Tablet arbeitet, dessen Multi-Touch-Technologie dann auf Veranlassung von Steve Jobs für das iPhone modifiziert wurde.
Auf dem gestrigen D8-Gespräch äußerte sich Jobs zu den Gründen. Der Mobiltelefon-Markt sei in jener Zeit der wichtigere Markt gewesen, um dort anzugreifen. Der Erfolg des iPhones gibt ihm nachträglich Recht.



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