Das iPad 2 ist wirklich ein gelungenes Upgrade. Es fasst sich besser an, weil die Rückseite plan ist. Das optimierte Gewicht trägt ein Übriges zum angenehmen „Tragekomfort“ bei, der sich in der flüssigen Arbeitsweise mit dem iPad 2 fortsetzt. Apps starten spürbar schneller, auch Webseiten werden schneller auf den Bildschirm gezaubert. Vom größeren Arbeitsspeicher profitieren mit Videos und Effekten vollgestopfte iPad-Magazine, von denen einige 200 Megabyte und mehr auf das Tablet werfen …
Aktivierung bei Apple
Doch vor all diesem Segen steht die Aktivierung via iTunes, im Zuge derer das iPad 2 bei Apple autorisiert wird. Da vom ersten iPad ein Backup vorhanden ist, sollte es quasi im Handumdrehen erledigt sein. Sollte man meinen. Ich ärgere mich noch immer darüber. Die für ihre anwenderfreundliche Software gelobte Firma Apple bekommt es nicht hin, dass ein frisch ausgepacktes iPad „out-of-the-box“ funktioniert.
So verbrachte ich gefühlt das gesamte Wochenende mit mehreren Synchronisations-Vorgängen, von denen mir sicher einige erspart geblieben wären, hätte ich eine andere Update-Reihenfolge gewählt. iOS 4.3.1 für iPad kam gerade rein. Schlappe 600 Megabyte. Der Download zog sich dahin, weil die neue Software wohl gerade von allen geladen wurde. Es folgte der Update-Vorgang am iPad inklusive Backup und Neustart. Ein weiteres Backup auf dem Stand von 4.3.1 schloss die erste Etappe ab.
Auftritt iPad 2
Jetzt kam das neue iPad 2 ins Spiel. Vor die Wahl gestellt, ob ich ein neues iPad anlegen wollte oder aus einem Backup wieder herstellen, entschied ich mich für das Backup vom ersten iPad. Damit war ich falsch abgebogen, obwohl ich mir vorgestellt hatte, den Stand von iOS 4.3.1 über das Update auf das neue iPad 2 einzuspielen.
Zwanzig Minuten Balken
Nach weiteren quälend langen zwanzig Minuten mit dem Fortschrittsbalken startete das iPad 2 neu. Mich begrüßte der persönliche Sperrbildschirm. Etappe 2 erfolgreich abgeschlossen – so sah es zumindest auf den ersten Blick aus. Doch ich hatte die Rechnung ohne iTunes gemacht: Es gebe ein Update zu iOS 4.3.1 für mein iPad. Die zweite Etappe ging somit in die Verlängerung: Weitere 600 Megabyte und mehr wollen heruntergeladen sein. Da vom iPad 2 noch nicht so viele Geräte wie vom ersten Modell im Umlauf befindlich sind, vollzog sich der Download gefühlt etwas schneller.
Konfigurations-Kauderwelsch
Mit einem Neustart war es aber noch immer nicht getan. Das WLAN-Passwort war weg. Zuvor in Unterordner organisierte Apps verteilten sich auf mehrere Bildschirmseiten. Na, wenigstens stimmte das Hintergrundbild. Vor der dritten Etappe sollte ich vielleicht noch einmal Luft holen und eine Augenblick inne halten. Was war passiert? Ein Backup mit iOS 4.3.1 auf das iPad 2 mit 4.3 angewendet. Dabei bleiben augenscheinlich wesentliche Teile der Konfiguration auf der Strecke.
Zurück auf Null
Die dritte Etappe zum iPad 2 brauchte einen Neuanfang, denn die gesammelten WLAN-Passworte sind doch zu viele, um sie bei Bedarf aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren. Ich setze das iPad 2 zurück und spiele das Backup vom ersten iPad ein. An dieser Stelle muss man nur einmal aufpassen, und zwar wenn man sich für das Backup entscheiden muss. Dann wählt man das inzwischen 2 Stunden alte Backup vom iPad (1) auf dem Stand von iOS 4.3.1 aus. Sync ist die Seuche und iTunes die Pest.
Alternativen
Andere Wege gibt es immer. So wäre ich schneller am Ziel gewesen, wenn ich beim alten iPad auf die Aktualisierung verzichtet hätte und das iPad 2 aus einem frischen Backup eingerichtet und dann iOS 4.3.1 eingespielt hätte. Um das doppelte Laden von 4.3.1 wäre ich aber nicht herumgekommen, denn für das iPhone stand der gleiche Download ein weiteres Mal an. Es wird Zeit für einen kleinen Aufkleber, welches iOS auf dem iPad vorinstalliert ist. Gleich danach kommt Sync-over-the-Air, Apple! Jetzt genug vom Frust …
Matthias Parthesius



Artikel kommentieren
Mit vergleichbarem "Sachverstand", in einem anderen Metier natürlich, würden die Rolling Stones noch heute in einem Vorstadtpub auftreten!
Also das hat doch eher was mit eigener Unvollkommenheit zu tun als mit Apple.
Ein Backup einer neuen Version auf einen alten Stand zu schieben ist Mist. Sollte jedem klar sein.
Sehr geehrter Herr Autor,
Ihr Ärger ist verständlich für Ihre Situation. Aber ein mögliches "out of the Box" ist innerhalb weniger Minuten möglich. Vorraussetzung = kein bestehendes Backup aufspielen. Das wäre ja auch nicht möglich wenn Sie ein anderes Gerät nutzen würden. Ihre bestehenden Daten müssten dann auch erst mal nachtrglich aufgespielt werden. Da würde ich gerne wissen bei welchen Produkten das so problemlos funktioniert? Und wenn auch einige (und nicht die Millionen Anwender) iTunes hassen, bin ich als reiner ehemals Windows geplagter User über die Automatismen von iTunes mehr als froh. Und man muss wahrlich kein Fanboy sein um mit Apple zufrieden sein. Ich und sehr viele meiner Bekannten sind es.
MfG Michael Fußer
die passwörter werden doch nie mitsyncronisiert?
Wenn man das Backup mit einem Password versehrt, dann werden allen Passwörter mitgespeichert und beim Aufspielen auf das neue iPad sind selbst die WLAN Passwörter wieder da....schlechter Artikel, setzen 6(-:
Ich schließe mich meinen Vorpostern an. Es sollte bekannt sein, dass es keine gute Idee ist ein Backup aus einer neueren iOS Version auf ein Gerät mit älterem Softwarestand wieder einzuspielen. Außerdem wird so eine "Usability" beim Backup- und Restorevorgang wohl kaum durch andere Hersteller geboten.
Ziemlich schwacher Artikel. Ich hatte mein iPad 2 bei gleichen Vorraussetzungen (Backup vom iPad 1) in rund einer Stunde aktiv. Das längste dabei war der Sync aller Apps (habe halt viele) nach dem Wiederherstellen.
... werden nur mit überspielt, wenn man das backup vorher verschlüsselt. Jedenfalls ist es beim iPhone so gewesen.
Hat der Autor wohl mal bei einem anderen Anbieter versucht sein neues Gerät auf den Datenstand des alten zu bringen mit nur 2oder3 Klicks ???
Das es mit den Passwörten nicht geklappt hat, okey geschenkt!
Und die 10 Sekunden die es dauert das Apple Gerät ein mal per USB an den Rechner zu schließen kann man denke ich locker verkraften!
Ich hoffe nur dass der Herr keine Artikel für die MacLife schreibt, da erwarte ich ein deutlich fundierteres Wissen über die Materie!
Wenigstens kann man herauslesen, dass er erkannt hat,das es nicht nur an Apple liegt sondern auch an seinen Fähigkeiten :-)
Bei der Nennung Organza, können wir nicht ignorieren anderen floralen Details, die zu verhandeln
brautkleider als Basis für eine florale Spitze applique bedienen ist. Wenn Sie lace hinzufügen, um den Organza, wird der Blick sich leicht und frisch, die einen Garten wachsen auf Ihre hochzeitskleider wie. Es ist eine große subtile und romantische Details, wenn es getan in weißen abendkleider.
蜜桃粉色的小外套,挺括而有型的翻领设计。秋冬新款显露出唯美的帅气气息,精致的短造型,更加的利落而可爱,细腻的面料,散发出唯美的温馨气息,更加的浪漫嗯。经典的黑白色彩,鲜明的条纹图案,让衣衣非常的有层次,婚纱礼服深V字型的衣领,透露出迷人的干练风,挺括的版型,让婚纱礼服非常的有型,给人所以非常干练的时尚感觉。
Kommentar hinzufügen