ALTERNATIVE ZU AMPLI TUBE, GUITAR RIG UND CO.

Test: Studio Devil Amp Modeler Pro

Mac Life 12.2010 - von Vera Schumacher

Amp Modeler Pro

Bewertung:
gut (4.5)
Preis: 149 US-Dollar
Hersteller: Studio Devil
Eckdaten:
• VST, AU, RTAS

Die Softwareschmiede Studio Devil hat sich auf die virtuelle Nachbildung von Gitarren- und Bassverstärkern spezialisiert. Das Flaggschiff ihrer Produktpalette hört auf den Namen Amp Modeler Pro und wartet mit 15 verschiedenen Vorverstärkern auf, die nach Hardware-Vorbildern von Herstellern wie Fender, Marshall, Vox und Mesa Boogie entstanden. Da die gleichzeitige Nutzung mehrerer Verstärker nicht möglich ist, müssen Sie für Stack-Sounds mehrere Instanzen des Plug-ins bemühen. Des Weiteren bietet die Amp-Simulation eine vierbandige Verstärkung und Klangregelung. In der Power-Amp-Sektion stehen drei Endverstärkertypen zur Auswahl, darunter zwei Röhren- und ein Transistormodell, die sowohl eine musikalische Kompression als auch eine sanfte Übersteuerung gestatten. Zur Lautsprechersimulation kommen in Amp Modeler Pro Impulsantworten zum Einsatz. Dabei können Sie nicht nur die 90 mitgelieferten IRs, sondern auch eigene WAV- oder AIFF-Dateien laden.

Mithilfe eines siebenbandigen grafischen und eines parametrischen Equalizers lässt sich das Frequenzspektrum des Klang gezielt nach Ihren Wünschen anpassen. Ferner werden ein durch MIDI steuerbarer Wah-Wah-Effekt, ein Compressor/Sustainer, vier anpassbare Modulationseffekte sowie Delay und Hall geboten. Schlicht und aufgeräumt präsentiert sich die Bedienoberfläche des Amp-Simulators. Die Anwahl der Presets, Vorverstärker und Impulsantworten erfolgt durch eine Auswahlliste, auf zusätzliche Schalter zur Navigation wurde leider verzichtet.

Fazit

Ob sie Rammsteine zermahlen, einen grünen Tag genießen oder eine Runde mit dem Zeppelin fliegen möchten – Amp Modeler Pro deckt das komplette Klangspektrum zwischen zart und hart überzeugend ab. Auch wenn Wettbewerber in puncto Flexibilität die Nase vorn haben, stellt das Plug-in dank seines guten Klangs, seiner expressiven Spielbarkeit und seiner einfachen Bedienung eine interessante Alternative zu Ampli Tube, Guitar Rig und Co. dar.

 

ANZEIGE

BEAT-NEWSLETTER BESTELLEN

beat drive

Aktuelle Testberichte

Aktuelle Beat Ausgabe

: ##beat 05/14##falkemedia

Beat 05.2014

Erscheinungsdatum:
04.04.2014

Spezial: Track-Klinik