MUSIK | App mit fünf ausgewachsenen Klangerzeugern 1.6.4

Test: iceWorks Xenon Groove Synthesizer

Mac Life 10.2011 - von Beat

App mit fünf ausgewachsenen Klangerzeugern 1.6.4

Test: iceWorks Xenon Groove Synthesizer: Test: iceWorks Xenon Groove Synthesizer

Mac Life

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Hersteller: iceWorks

Website: iphone.icegear.net

3.99 €

Einmal mehr hat die App-Community in unzähligen Foren, Tweets und Blogs einen Liebling des Monats zum Musizieren auf iPhone, iPod touch & Co. erkoren: den Xenon Groove Synthesizer. Nicht weniger als fünf ausgewachsene Klangerzeuger packt der Entwickler in seine rund 70 MB große App, die der Anwender nicht nur einzeln mittels Touchscreen spielen, sondern mithilfe eines Patternsequenzers auch zu einem passablen Pop-Orchester arrangieren kann. Doch der Reihe nach.

HSX-4 nennt sich der mehrstimmige Hybrid-Synthesizer auf Track 1, der die Wellenformen Dreieck, Rechteck, Sägezahn, Sinus und Rauschen beisteuert. Mit Shaper, LFO, Hüllkurven, Multifilter und Frequenzmodulation bietet er die mit Abstand mächtigste Klangerzeugung in Xenon. Mit an Bord sind weiterhin zwei monophone Virtuell-Analoge mit der Bezeichnung ZSX-1, die aus zwei Oszillatoren schneidige Leads oder knackige Bässe beitragen. Auch hier werden die Wellenformklassiker geboten, die Klangformung ist jedoch nicht ganz so komfortabel wie beim Hybriden. Der PSX-4 hingegen zeichnet für Pads, Pianos, Orgelklänge, Steel Guitar und viele ander Samplesounds verantwortlich. Die bewährte subtraktive Klangformung muss nun aber mit noch weniger Parametern auskommen. Der Rhythm Track PRX-6 ist ein reiner Drumsampler mit sechs PCM-Slots, der außer Pitch- und Hüllkurve keine weiteren Parameter zu bieten hat. Entschädigt wird der Anwender aber durch einen sechsspurigen Songsequenzer und eine Effektsektion, die durch Sendwege des Mixers gespeist wird.

Fazit

Alle Achtung! IceWorks präsentiert für kleines Geld ein erstaunlich vollständiges Studio, das es klanglich locker mit den Großen der Zunft aufnehmen kann. Leider reagiert die Oberfläche manchmal recht träge und auch das Laden neuer Presets könnte schneller gehen, ist aber wohl dem großen Datenvolumen der Samplebibliothek geschuldet.

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