HAPTISCHES FEEDBACK IN GUTEM PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS

Test: AKAI MPD26

Beat 5.2010 - von Alexander Weber
MPD26
Bewertung:
sehr gut (6.0)
Preis: 229 Euro
Webseite: akaipro.de
Hersteller: AKAI

Akai erweitert mit dem neuen MPD26 seine Serie kompakter MIDI-Padcontroller um ein weiteres Mitglied. Auch beim jüngsten Spross setzt der Hersteller auf die bekannt hochwertige Gehäuseverarbeitung und spendiert dem 26er nicht nur 16 große, von der MPC bekannte Triggerpads mit definiertem Druckpunkt, sondern auch je sechs frei programmierbare Fader und Endlospotis, bei Akai immer Q-Link genannt.

Die Padbelegung wird in vier Ebenen verwaltet, sodass maximal 64 Samples angesprochen werden können. Nicht fehlen dürfen auch die bereits aus Akais Groovebox bekannten Full- und 16-Level-Funktionen sowie das besonders bei Hip-Hop-Produktionen beliebte Note-Repeat. Während „Full Level“ die Anschlagdynamik ausschaltet und alle Samples mit voller Lautstärke triggert, verteilt „16-Level“ ein Sample mit 16 Anschlagstufen auf die Pads. Mit „Note-Repeat“ triggert man zusätzlich einen Sound mehrfach und baut auf diese Weise aus kleinen Loops oder Samples recht schnell ein musikalisches Grundgerüst zusammen. Alle Tempowerte richten sich dabei entweder nach dem internen BPM-Wert (Tap-Tempo ist möglich) oder einer externen MIDI-Clock. Mit an Bord sind außerdem weitere bewährte Zutaten wie Transponierung, Editfunktionen sowie separate Transporttaster zur Sequenzersteuerung. Die integrierte USB-Schnittstelle übernimmt ohne Treiberinstallation die Kommunikation mit Windows-PC oder Mac sowie die Stromversorgung. Zwei MIDI-Buchsen triggern zudem externe Hardware wie Drumcomputer, Sampler oder Synthesizer.

Fazit

Nicht ganz so üppig ausgestattet wie das MPD32, bietet das MPD26, das die Nachfolge des MPD24 antritt, aus unserer Sicht jedoch das beste Preis-Leistungsverhältnis und ist eine Empfehlung für alle Produzenten, Loopdesigner, Musiker und DJs, die Wert auf ein haptisches Feedback beim Programmieren von Drumspuren legen. Unerreicht sind dabei nicht nur das authentische MPC-Spielgefühl, sondern vor allem der intuitive Zugang zu Beats und Grooves.

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