Keine iPhone-App dürfte die Simulation einer alten Filmkamera so konsequent durchziehen, wie Hipstamatic: Statt mit dem ganzen Bildschirm ein Motiv zu fokussieren, füllt die Rückseite der Kamera das Display aus – anvisiert wird das Motiv über ein kleines Sucherfenster. Die Verarbeitungsweise ähnelt hingegen stark ToyCamera: Bereits vorhandene Fotos können nicht als Vorlage verwendet werden, eine Effektvorschau gibt es nicht.
Erst wenn die grüne Print Ready-Lampe aufleuchtet, ist die Aufnahme fertig. Die maximale Auflösung beträgt leider – wenn in den Systemeinstellungen die hohe Qualität aktiviert wurde – lediglich 1050x1050 Pixel (iPhone 3G). Über die In-App-Käufe dürften die Meinungen auseinandergehen. Hipstamatic bietet sogenannte HipstaPaks an, Sets aus virtuellen Filmen, Blitzen und Objektiven, die jeweils 79 Cent kosten. Im Retro-Vergleich zu CameraBag, ToyCamera und Lomob wirkt der Lieferumfang mit drei Objektiven, drei Filmen und einem Blitz mager. Die Effekte können hingegen gefallen. (mj)
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