3D ist in, 3D ist schick, 3D hält jung – alle Jahre wieder entdeckt die Industrie das 3D-Thema für sich. Am ältesten ist wohl die Methode der Farbkodierung, bei der lediglich eine billige Brille mit unterschiedlich gefärbten Plastikfolien für das linke und rechte Auge verwendet wird.
3D Camera nimmt Fotos für solche Brillen auf. Da das iPhone aber nicht über zwei Objektive wie die Fujifilm-Kamera verfügt, müssen eben zwei Bilder geknippst werden. Beim zweiten Bild hilft ein Overlay des ersten, welches über das Kamerabild gelegt wird. Nach dem Anfertigen zweier Aufnahmen darf manuell nachkorrigiert und das Ergebnis entweder übereinander (rot/cyan beziehungsweise grau) oder nebeneinander betrachtet werden. Letztere Methode erfordert allerdings etwas Übung vom Betrachter, damit ein räumlicher Eindruck entsteht. 3D Camera kann Fotos auf Facebook oder Twitpic hochladen und auf dem iPhone sichern. Es holt aus der relativ alten Methode der 3D-Fotografie Einiges heraus, mit echten 3D-Kameras ist es aber nicht vergleichbar. (tf)
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