So nicht! Apple nimmt die Privatsphäre der Nutzer sehr ernst. Um so ärgerlicher, als nun herauskam, dass die App „Path“ heimlich die Adressbuch-Daten von iPhone-Besitzern auf seine Server lud. Jetzt hat Apple-CEO Cook sich die Entwickler vorgeknöpft.
Wegen Verletzung der Privatsphäre durch die populäre App „Path“ sah Apple sich in der Kritik und zum Handeln gezwungen. Denn die App verletzte Apples Vertragsvereinbarungen, indem sie Adressbuch-Daten der User auf den Path-Server lud. Zudem stellte sich heraus, dass viele andere Apps im App Store dies ebenfalls zumindest eine Zeit lang getan hatten.
ANZEIGE
Nur selten dringt etwas aus Apples Hauptquartier an die Öffentlichkeit, doch diesmal wurde bekannt, dass Path-CEO Dave Morin von Apple-Chef Tim Cook nach Cupertino einbestellt wurde, um über den jüngsten, durch seine App verursachten Datenschutz-Skandal zu sprechen.
Und laut Bloomberg Businessweek soll es ein intensives Gespräch gewesen sein. Tim Cook und andere Apple-Führungskräfte sollen sich Dave Morin richtig vorgeknöpft haben. Schließlich ist dieser nicht irgendjemand aus dem Silicon Valley, sondern war einst ein wichtiges Mitglied bei Facebook und arbeitete auch schon im Produkt- und Marketingbereich für Apple.
Nach der Unterredung scheint nun alles ausgeräumt zu sein. Path wird keinen Adressbuch-Diebstahl mehr durchführen. Apple kündigte an, die Privatsphäre der Nutzer mit einem kommenden iOS-Update deutlicher zu sichern.





Artikel kommentieren
Das lobe ich mir! Finde ich gut von Herrn Cook. Wird sich wahrscheinlich nicht immer verhindern lassen, aber ist doch ein richtiges Zeichen in Richtung der Entwickler!
Die hätten dem die Cochones abreissen sollen! Das kann nicht sein, das jemand dem ich einen Auftrag erteile (Unterhaltung, Produktivitätssteigerung, etc.) mich bestiehlt! Weg mit den Cochones!
Cojones, nicht chochones ...
Was für ein geiler Artikel...von wegen Privatsphäre...Cook ist nicht der "Diebstahl" ein Dorn im Auge sonder weil das er keine Kontrolle darüber hat und es andere auch wagen das selbe zu tun wie Apple...
bla, bla, bla!
"weil das er keine Kontrolle" ...alles klar
Der Artikel liegt zwar schon etwas zurück, jedoch komme ich nicht umhin, hier auch mal etwas zu kommentieren! Schön, dass im www nahezu jeder einen Kommentar abgeben kann. Nur dann sollte eben auch etwas mehr geistiger Hubraum dahinterstehen, als bei dir!
Ferner; wenn hier schon etwas geschrieben wird, sollten basale Grammtikfehler sich nicht auf 4!!! in einem Satz häufen!!!
Was soll man von einem Facebook-Mitarbeiter schon anderes erwarten? Das ist doch deren Geschäftsmodell, sich möglichst viele Daten anzueignen.
Stimmt!
Kaum bei Facebook und schon hast dich erwischt !
Die sollten mal eine umfassende Zentrale für alle Sicherheits- und Privatsphäreangelegenheiten in die Einstellungen-App integrieren.
.
Der Rächer der Waisen und Enterbten, der Gute, Beschützer und
Hüter unserer Adressdaten hat abermals zugeschlagen. Bravo !!
Am besten diese Dreck-Apps alle aus dem Store schmeißen. Das ist die einzige Sprache, die solche Entwickler verstehen.
Apps lesen ungefragt mein Adressbuch aus und laden sie auf irgendwelche Server hoch. Ich glaub' es hakt!
Der neue CEO wird mir immer sympathischer.
Jobs war mehr so ein Marketing-Blubberer. Dieses "amazing" und dergleichen ging mir nach einer Weile auf den Keks.
Cook ist härter, abgebrühter - und der richtige Mann zur richtigen Zeit.
Der Mann ist mehr Mann als so mancher Hetero.
Irgend so ein "New-IT-Schwafler" hat mal was vom Ende der Privatsphäre schwadroniert.
Der Typ wird sich täuschen. Die Empörung wächst täglich.
Das Ende von Firmen, die die Privatsphäre und Urheberrechte missachten ist gekommen. Zero Tolerance für diese IT-Blasen-Vereine.
... das ist ja interessant.
Ja, das war Marc Zuckerberg, der CEO von Facebook.
Das ist bei Android ausnahmsweise besser gelöst. Dort sieht man wenigstens vor der Installation, welche Rechte das App anfordert und kann entscheiden, ob man installiert oder nicht. Einzelne Berechtigungen kann man natürlich nicht abwählen, also alles oder nichts. Nur wer sich dort einen Media Player auf das Smartphone packt, der meint, dass Adressbuch lesen oder SMS versenden zu müssen, dem ist nicht mehr zu helfen.
Aber leider gibt es auch dort genug Apps die sich nicht dran halten und trotzdem Daten laden...
Die Frage ist doch, warum so ein Müll überhaupt in einem Store landet?
Diskutieren Sie mit!
Damit Sie Artikel auf maclife.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig registrieren – bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Die Moderation der Kommentare liegt allein bei maclife.de – kritische Kommentare und sachliche Diskussionen sind erwünscht, Beschimpfungen & Beleidigungen werden gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.