Das mit Spannung erwartete Weihnachtsquartal wurde für Aktionäre zum Desaster. Schuld daran ist nicht nur die Dezember-Bilanz, die im Rahmen der Erwartungen lag. Das Apple-Management schockierte vielmehr mit dem Ausblick, der künftig vage ausfällt. Die Aktie verliert zweistellig.
Das Endspiel ging verloren: Nach Monaten der schweren Kursverluste und anhaltenden Spekulationen um Apples Zukunft hat die Wall Street ein klares Votum gesprochen – die besten Zeiten des noch wertvollsten Konzerns der Welt sind für Anleger offenbar vorüber.
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Nur noch bei 457 Dollar notierte die Apple-Aktie im nachbörslichen Handel – das sind rund 35 Prozent oder 235 Milliarden Dollar weniger als noch vor vier Monaten. Allein nach Handelsschluss gingen allein 53 Milliarden Dollar an Börsenwert bei schweren Kursverlusten von 11 Prozent in Reaktion auf Apples Weihnachtsquartal verloren.
iPhone-Absätze enttäuschen
Dabei war die Konzernbilanz nicht auf ganzer Linie eine Enttäuschung: Mit einem Gewinn je Aktie von 13,81 Dollar könnte Apple immerhin die Schätzungen der Wall Street, die bei 13,45 Dollar je Anteilsschein gelegen hatten, knapp schlagen. Allerdings ging eine andere, fast einzigartige Erfolgsgeschichte zu Ende: Erstmals seit neun Jahren blieb Apple wieder unter den Konzernergebnissen des Vorjahresquartals, als noch 13,87 Dollar je Aktie verdient wurden. Ganze 6 Cents haben also gefehlt.
Die Enttäuschung der Anleger über die iPhone-Absätze dürfte schon größer gewesen sein: So setzte Apple „nur“ 47,8 Millionen seines Smartphone-Bestsellers ab – die Wall Street hatte aber mit 50 Millionen Stück gerechnet. Während die iPad-Unit mit knapp 23 Millionen verkauften Einheiten im Rahmen der Erwartungen lag, erlitt die Mac-Sparte mit 1,1 Millionen weniger verkauften Macintosh-Computern einen erstaunlichen Einbruch. Der Schwächenanfall ist allerdings vernachlässigbar, da die Traditionssparte des Konzerns nicht mal mehr zehn Prozent der Gesamtumsätze ausmacht.
Tim Cook kassiert Gewinn-Prognose
Die eigentlichen Sorgen bereitete Anlegern der drastische Einbruch der Gewinnmarge von über 600 Basispunkten auf nur noch 38,6 Prozent. Oder in anderen Dimensionen ausgedrückt: Um mit Ach und Krach das Ergebnis des Vorjahresquartals zu erreichen, musste Apple im abgelaufenen Geschäftsquartal 8,2 Milliarden Dollar mehr umsetzen.
Nach Handelsschluss konnte das Apple-Management auch nicht zur Beruhigung der Anleger beitragen. Im Gegenteil: In der Telefonkonferenz brachen Konzernchef Tim Cook und Finanzchef Peter Oppenheimer mit der jahrzehntelangen Tradition, einen Gewinnausblick zu liefern. Stattdessen teilte Oppenheimer eine vage Umsatzerwartung von 41 bis 43 Milliarden Dollar für das laufende Quartal mit, die deutlich unter den Wall-Street-Prognosen von 45 Milliarden Dollar lag.
Ausblick künftig realistischer
Und mehr noch: Das Apple-Management erklärte, künftig beim Ausblick realistischere Prognosen treffen zu wollen als in der Vergangenheit, in der die Guidance stets notorisch konservativ ausgefallen war. In anderen Worten: Der Spielraum für positive Überraschungen ist künftig begrenzt.
Anleger, die ohnehin schon schlecht auf die Quartalsbilanz reagiert und die Aktie im nachbörslichen Handel um fünf Prozent nach unten geschickt hatten, warfen nach der Telefonkonferenz entgeistert das Handtuch und verkauften die Apple-Aktie um weitere 30 Dollar ab.
Mehr zu: AAPL | Quartalszahlen





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Die haben alle ein Rad ab,.....
Hab Geduld, gleich kommt Birne und erklärt dir, wie scheisse Apple ist und wie gerechtfertigt der Aktienkurs ist.
Es ist traurig, es ist erschreckend, es ist unverschämt. Die Analysten und Ratingagenturen dieser Welt werden immer unrealistischer und destruktiver und schaden damit der Wirtschaft und dem Ruf der betroffenen Firma.
Apple hat mehr iPhones verkauft. Apple hat mehr iPads verkauft. Apple hat mehr Umsatz gemacht. Apple hat gleichbleibenden Gewinn erzielt. Und das alles, wenn man schon 1:1 vergleichen möchte, mit einer Woche weniger Zeit.
Und das ist nun wirklich enttäuschend? Kein halbwegs normaler Mensch kann noch Verständnis für diese Wesen aufbringen. Es gibt genug Firmen die jeden Tag ums Überleben kämpfen oder Umsätze im Jahr in einer Höhe machen die Apple pro Stunde hinlegt. Apple wächst und wächst....und das ist enttäuschend?
Die EU denkt sich soviele merkwürdigen Gesetze aus, warum nicht endlich mal ein Verbot für Analysten und Ratingagenturen beschließen? Unfassbar.
Genauer: Die sind spielsüchtig. Das sind kranke Menschen mit schweren Störungen der Impulskontrolle. Wie Trinker und andere Süchtige haben Sie ein hervorragendes Tarnsystem geschaffen, dass ihre Abhängigkeit verschleiert (und leider nimmt die Gesellschaft ihnen dieses Tarnsystem ab, macht sich sogar selbst in höchstem Maße abhängig davon - und zahlt dafür dann mit Steuerbillionen). Und wie Trinker und Süchtige machen sie weiter, bis sie sich selbst und ihr Umfeld komplett zerstört haben.
Und nein, das meine ich leider nicht ironisch.
Und dieser Artikel facht die gewinngeile Hetze gegen Apple ebenfalls an. Ist der Autor ebenfalls Besitzer von AAPL-Aktien (oder hat Optionen auf einen Kursrückgang?).
Maclife sollte sich was schämen, derart einseitige und unkritisch spekulationsverherrlichende Artikel zu veröffentlichen!
Vollkommen deiner Meinung.
Dieses Elaborat ist an Einseitigkeit und sensationsheischender Plärrigkeit kaum zu überbieten.
Obendrein wurde mal wieder konsequent gegen die tatsächlichen Fakten angeschrieben.
"Dabei war die Konzernbilanz nicht auf ganzer Linie eine Enttäuschung"
Die Konzernbilanz des 1. Q. 2013 war in Wirklichkeit überhaupt keine "Entäuschung", im Gegenteil.
Ausgenommen natürlich für Analysten und andere "Kristallkugelputzer", deren völlig unrealistische Vorraussagen leider großen Einfluß auf Anleger und Börsenfuzzies haben.
Aber richtig ärgerlich wird es, wenn die Maclife-Schreiber versuchen mehr Dramatik mittelst völlig unpassender Begriffe zu erzeugen.
"Die eigentlichen Sorgen bereitete Anlegern der drastische Einbruch der Gewinnmarge von über 600 Basispunkten auf nur noch 38,6 Prozent."
"Basispunkte"? WTF? Seit wann haben ZINNSSATZ-EINHEITEN etwas mit der Gewinnmarge zu tun. Gehts noch?
Der darauf folgende Satz:
"Oder in anderen Dimensionen ausgedrückt: Um mit Ach und Krach das Ergebnis des Vorjahresquartals zu erreichen, musste Apple im abgelaufenen Geschäftsquartal 8,2 Milliarden Dollar mehr umsetzen. "
ist ebenso kompletter Bullshit.
In Wirklichkeit hat es Apple geschafft, in einem um eine Woche kürzeren Quartal viel mehr umzusetzen.
Also was soll das Gelaber von "Ach und Krach", wenn doch wohl eher "alle Achtung" angesagt wäre?
Und dann noch das hier:
"Das Apple-Management erklärte, künftig beim Ausblick realistischere Prognosen treffen zu wollen als in der Vergangenheit, in der die Guidance stets notorisch konservativ ausgefallen war. In anderen Worten: Der Spielraum für positive Überraschungen ist künftig begrenzt. "
In anderen Worten: Blödsinn! Wenn Apple erklärt, zukünftig realistischere Prognosen, als die früheren, "notorisch konservativ(en)", aufzustellen, wie werden diese dann aussehen? Noch konservativer oder doch eher mit "Spielraum für positive Überraschungen"?
Zum Schlußsatz erspare mir jeden Kommentar und werfe stattdessen "entgeistert das Handtuch". ROFL
So kann man wirklich den realen Erfolg in einen Misserfolg umdrehen. Vielen Dank MacLife, dass du da nur mitmachst. Das ist doch einfacher und sensationeller, als wenn man die Märkte für die deutliche Übersensibilisierung kritisieren würde, nicht wahr? Viel Spaß beim Mitmachen. Mitläufern ging es immer einfacher.
10% Wertverlust ist eine Sache, doch spannender ist es, wenn man bedenkt, dass Apple seit gestern das erfolgreichste (umsatzstärkste) Quartal der Menscheitsgeschichte (!!!!) eingefahren hat: http://mac-harry.blogspot.de/2013/01/apple-aktie-bricht-fast-10-ein.html
Jetzt warten wir dochmal ab, wer nach dem "Absturz" die Aktie wieder empfiehlt und welcher Fond einsteigt. Das ist Finanzlogik, die nichts mit Menschenverstand oder IT zu tun hat.
Naja, da ich zwar Apple-Kunde aber kein Apple-Aktionär bin ist mir das alles ziemlich egal. Es wurden so viele iPhones und iPads verkauft wie noch nie. Das hält die Entwicklergemeinde bei Laune.
Für mich also ein Grund zur Freude. Dass ein paar Anleger Federn lassen müssen, kann ich verschmerzen.
Also ich empfinde es schon als bedenklich, dass die Mac-Sparte einen starken Einbruch erlebt hat. OSX war lange das beste Betriebssystem, aber die letzten Updates (Lion, Mountain Lion) haben das System langsamer gemacht, ohne wirklich riesige Verbesserungen zu bringen. Gleichzeitig wurden gar nicht mal so alte Macs von einigen Verbesserungen ausgegrenzt oder sogar die Unterstützung komplett gestrichen. In Sachen Performance ist Windows momentan weitaus besser - ich betone: Performance nicht Bedienungsfreundlichkeit.
Es kommen viel zu viele Features von iOS zum Mac ohne das man sich bei Apple ernsthaft Gedanken darüber macht, welche Features denn OSX wirklich noch fehlen und wo man Verbesserungen einbringen könnte.
Die Servervariante wurde vereinfacht und abgespeckt und kann im professionellen Bereich nun nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten. Der Mac Pro ist hoffnungslos veraltet und andere professionelle Lösungen werden erst gar nicht angeboten. Blu-Ray-Support ist immer noch nicht implementiert (Ich weiß, dass man Filme auch runterladen kann, aber jeder der meint, das hätte die gleiche Qualität hat wohl noch nie eine Blu-Ray auf einem hochauflösenden Display angeschaut - außerdem wird 3D bei iTunes ja auch nicht unterstützt. Und wer kein Blu-Ray mag, soll es nicht verwenden...)
Also meiner Meinung nach muss sich bei Apple im Mac-Bereich ranhalten. Es gab bei Mac-Computern schließlich eine Zeit lang ein großes Wachstum während der Rest der Industrie genau in die andere Richtung ging. Man sollte meinen, dass man solch einen Sektor weiter vorantreiben könnte anstatt ihn verkommen zu lassen...
tja die aktuellen computer sind halt alle leistungsfähig genug um länger als die üblichen 2 jahre zu überstehen, daher lohnt es halt für viele kunden nicht schon ein neues gerät zu kaufen... das versucht apple nun durch kundenfeindliches feature wegfall für altgeräte auszugleichen... imho: kontroproduktiv...
"Der Mac Pro ist hoffnungslos veraltet und andere professionelle Lösungen werden erst gar nicht angeboten. Blu-Ray-Support ist immer noch nicht implementiert (Ich weiß, dass man Filme auch runterladen kann, aber jeder der meint, das hätte die gleiche Qualität hat wohl noch nie eine Blu-Ray auf einem hochauflösenden Display angeschaut - außerdem wird 3D bei iTunes ja auch nicht unterstützt. Und wer kein Blu-Ray mag, soll es nicht verwenden...)"
Was genau hat das Abspielen von Video-BDs am Rechner mit "professionelle(n) Lösungen" zu tun?
Richtig, gar nichts.
Blu-Ray-Support ist nämlich in Wirklichkeit längst implementiert, allerdings für tatsächliche "professionelle Lösungen", wie z. B. Videoschnitt.
Und nein, der Mac Pro ist keinesfalls "hoffnungslos veraltet", so was glauben nur Leute, für die das Anschauen von 3D Filmen der Gipfel an Professionalität ist.
Wird hier eigentlich versucht so viel wie möglich falsch zu verstehen? Natürlich ist das Betrachten von Filmen kein professionelles Arbeiten, aber eben auch hier kann der Mac nicht mit der Konkurrenz gleichziehen. Und ja, für den preis, den apple dafür verlangt, ist der mac pro hoffnungslos veraltet. Ich habe mal nach weiteren quellen gesucht und auch etwas gefunden:
http://buyersguide.macrumors.com/
Ich bin also mit meiner meinung nicht alleine.
Außerdem finde ich es bedauerlich, dass sie die kritik an apple auf einem so persönlichen niveau zu treffen scheint.
Es gibt hier ein paar fanatische Apple-dschihadisten, die es nicht ertragen können, wenn eine nicht zu 100 % positive Nachricht über ihre Religion auftaucht oder jemand auf die blasphemische Idee kommt Kritik am Heiligtum zu üben. Was auch immer da an Argumenten gebracht wird, sie verstehen nur dass was sie verstehen wollen und drehen den Rest so, dass er in ihrem Sinne ist. Sich darüber aufzuregen lohn nicht. Und weiter zu argumentieren übrigens auch nicht.
An alle die, die immer noch träumen. Es ist einfach nicht möglich, Apple hin oder Apple her, auf Dauer mit derartigen Zuwachsraten im Gewinn und Umsatz zu rechnen. Das hält kein Unternehmen durch. Nach einem Hype kommt üblicherweise ein Platteau. Das hat nichts mit fehlender Innovationskraft oder schlechteren Produkten zu tun, sondern allein schon damit, dass sich Märkte irgendwann sättigen. Ja wenn wir die Klingonen dazubekämen auf der Erde iPads zu kaufen, dann hätte der Markt wieder das Potential ein überdurchschnittliches Wachstum zuzulassen.
Und auch wenn es dem einen oder anderen "einseitig, unkritisch und spekulationsverherrlichend" erscheint - auch Apples Hypezeiten gehen vorbei und auch Apple wird einem anderen Platz machen müssen. Das ist ein Naturgesetz.
Naturgesetz, was du nicht sagst.
Verrätst du auch, wem Apple Platz zu machen hat?
Das wird schon die Zeit für mich tun. Ich habe keine Kristallkugel und bin auch kein Analyst. Aber dass es kommen wird ist so ziemlich sicher
Nochmal ein Rückblick auf die Schulbildung: Wenn der Markt gesättigt ist, also jeder, der es braucht, ein Smartphone hat, das im großen und Ganzen seine Bedürfnisse abdeckt, wird es schwieriger für Unternehmen den Kunden neue Modelle schmackhaft zu machen. Die Zielgruppe (es gibt ja auch Menschen, die kein Smartphone haben wollen) wurde also ausreichend mit Geräten versorgt. Natürlich kaufen Kunden sich ab und zu einmal ein neues Gerät, aber angenommen jeder Smartphone Kunde würde sich alle 2 Jahre ein neues Modell kaufen, würde das trotzdem bedeuten, dass der Umsatz gleich bleibt und sich nicht erhöht, weil eben keine bzw. kaum Neueinsteiger dazu kommen.
Diese Marktsättigung tritt früher oder später ein. Das ist bei Autos so gewesen und das ist auch bei Smartphones so.
In der Regel versucht ein Unternehmen dann neue Märkte zu erschließen, wie z.B. VW es in Asien gemacht hat. Apples Problem hierbei ist, dass das Unternehmen eigentlich schon alle relevanten Märkte bedient und für weitere Märkte mit weniger Kaufkraft ein billigeres Produkt benötigen würde.
Also mein lieber rudolf07, ich schlage mal vor, du machst dir über deine Aussagen mal ein wenig mehr Gedanken und passt in der Schule besser auf bzw. wiederholst dein Schulwissen.
Vielleicht sollte Apple die "Gunst der Stunde" nutzen und jetzt Aktien zurückkaufen.
stefan_r: das ist in der Tat eine gute Idee. Das wären gleich 2 Fliegen mit einer Klappe. Sie könnten Ihren Aktienrückkauf günstiger abwickeln als noch vor 2 Monaten oder ggf. in 2 Monaten und der Börse dadurch einen Impuls in die richtige Richtung geben.
Was die PRO-Diskussion angeht: Ich bin hier völlig bei Euch. Als Cutter weiß ich, dass jedes Kiloherz an Leistung und Millibyte an RAM nötig ist um nicht bei jedem Effekt und jedem Rendern erst einmal die Komplettausgabe der Encyclopedia Britannica lesen zu können. Der MacPro ist immer noch ein gutes Stück Hardware, aber ein echtes Update ist notwendig. Aber kein Problem: Tim Cook hat versprochen dass eins kommt, also kommt auch eins.
FCPX wird auch stetig weiterentwickelt, auch gut.
Aber insgesamt würde ich mir auch wünschen, dass Apple ein ProDepartment aufbaut um sich mehr zu dem Thema zu widmen. Pro Usern kann man schließlich auch Premium Hard- und Software verkaufen.
Da hast du Recht :) Ich war seit jeher schockiert wie unfreundlich und unverständlich viele in der mac-community auf kritik an Apple reagieren. Ich meine ich verwende deren Produkte ja auch selber und finde sie auch gut, aber an manchen Stellen gibt es nun mal mängel und über die sollte man auch in einem mac-forum reden können.
Da, schaut sie euch an die Spieler- alle gehen wieder auf "kaufen":http://www.wallstreet-online.de/aktien/apple-aktie/analysen-kursziel
Dieser Kursrutsch mag jetzt vielleicht gleich wieder als irrational und "Gezocke" abgestempelt werden und Analysten und Ratingagenturen werden als die gierigen Spieler in diesem Kasino dargestellt.
An der Börse gelten aber ein paar andere Regeln und wer vernünftig ist und in die Vergangenheit geschaut hat, empfindet Kursrückgänge bei Apple als angemessen. (Deshalb bin ich auch schon eine Weile raus)
An Aktienmärkten wird die Zukunft gehandelt, entsprechend sind ein negativerer, unsicherer Gewinnausblick und (deutlich) abnehmende Wachstumsraten ein gerechtfertigter Grund für sinkende Kurse - gerade bei Tech-Aktien- , auch wenn das Unternehmen immer noch toll ist (Apple!). Außerdem sieht sich Apple immer stärkerer Konkurrenz ausgesetzt (leider ein Fakt!). Da demnächst keine wirklich! neuen Produkte in Aussicht sind, die für neue Wachstumsimpulse sorgen, und die Märkte zunehmend gesättigt sind, bleibt auch nicht mehr so viel Platz für atemberaubende Wachstumsphantasien.
Selbst auch abseits dieser Börsianer-Argumente kann mit ein wenig Vernunft erkennen, dass nach einer fast ununterbrochenen Ver-100-fachung, der Kurs auch mal wieder gen- Süden zeigt. (Kleiner Tipp: 10 Jahres Chart der Aktie anschauen)
Aber wer weiß: Vielleicht zeigt Apple uns es am Ende wider aller Erwartungen doch wieder und sie haben eine tolle Idee, es wäre jedenfalls nicht das erste mal.
Ja, das war's dann wohl. Apple geht jetzt den gleichen Weg wie Microsoft, IBM, HP und Dell. Gestern Top, heute Flop. Es geht doch gar nicht mehr um Ideen, Produkte und Innovationen (wobei die bei Apple in letzter Zeit nicht unbedingt im Vordergrund standen). Das Image des Unbesiegbaren ist dahin; die Spekulanten entdecken gerade ein neues Paradepferd, auf das sie alles setzen.
Apple geht es mehr als gut. Aber langsam werden die Jungs sich eine neue Strategie einfallen lassen. Es wird nicht reichen alle paar Monate ein etwas besseres iOS, iMac, iPhone etc. auf den Markt zu werfen und es als bestes XYZ aller Zeiten zu feiern. Man merkt schon, dass Apple an Stahlkraft verliert. Zumindest bei Otto 08/15 Verbrauchern und Kids. Das ist aber nicht unbedingt schlecht für mich als Apple Fan. Apple hat den iPhone Hype sehr gut genutzt. Sie haben es sich ja auch verdient - als Erfinder des Smartphones unserer Zeit. Warum hätten sie mehr tun sollen, als nötig, um immer mehr Geräte zu Premiumpreisen zu verkaufen? Jetzt wird es langsam wieder interessant. Bin mir sicher, Apple hat seine Munition noch nicht verschossen, sondern ganz im Gegenteil. Man kann gespannt sein, wie Apple in den nächsten Jahren sich ausrichtet und da die Geldspeicher voll ohne Ende sind, ist die Gefahr eines Apple Crashs absolut kein Thema.
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